Kanalsanierung

Die schnelle

und preiswerte Lösung

Kanalsanierung

Frisch & Faust verfügt über diverse Sanierungsverfahren zur Reparatur und Renovierung von Regen-, Schmutz- und Mischwasserkanälen sowie für Abwasserschächte. Die Ausführung wird von speziell ausgebildeten Mitarbeitern unserer Abteilung Kanalsanierung durchgeführt und ist im Vergleich zur konventionellen Bauweise eine äußerst preisgünstige und schnelle Lösung. Besonders im innerstädtischen Bereich hat die grabenlose Kanalsanierung enorme Vorteile, da sie fast gänzlich ohne Erdarbeiten und damit ohne Beeinträchtigung der Anwohner und des Straßenverkehrs ausgeführt wird.

Schlauchlining

Das Schlauchlining-Verfahren, ein Renovierungsverfahren, ist eine sinnvolle Alternative zum konventionellen, offenen Kanalbau. Basierend auf der UV-Aushärtung können Rohrsysteme mit einem lichthärtenden Liner bei kreisrunden Profilen von DN 150–DN 1200 in einem Arbeitsschritt in Längen von bis zu 400 m saniert werden. Eiprofile können bis DN 950/1350 renoviert werden.

Bei diesen Renovierungsverfahren wird ein Rohr im Rohr hergestellt. Dadurch eignen sie sich besonders gut für Sanierungsmaßnahmen, die Straßenverkehr oder Produktionsabläufe nicht behindern dürfen. Sie sind umweltfreundlicher, schneller und kostengünstiger als der herkömmliche,

Unterschiedlichste Schäden in Abwasserkanälen werden mit einem korrosionsbeständigen GFK-Liner behoben. Die statische Tragfähigkeit des Rohrsystems wird wieder hergestellt. Zur Zeit wird beim Schlauchlining von einer Lebensdauer von mindestens 50 Jahren ausgegangen.

Da sich die GFK-Liner durch den erzeugten Druck problemlos an das Kanalprofil (Ei-, Rund-, Maul- oder Kastenprofil) anpassen, ist das Verfahren unabhängig vom Rohrprofil einsetzbar; Richtungsänderungen bis zu 30° sind hierbei einfach durchzuführen.

Phase 1 (Einzug)

Schema Schlauchlining Phase 1 (Einzug)
  • Kanalreinigung und Einwüchse beseitigen
  • Einzug einer Gleitfolie (1)
  • Einzug des Liners (2) in das zu sanierende Kanalrohr mit Hilfe der Seilwinde (3)

Phase 2 (Vorbereitung, Positionieren)

Schema Schlauchlining Phase 2 (Vorbereitung, Positionieren)
  • Montage der Packer am Linerende und Lineranfang im Start- und Zielschacht (4)
  • Aufstellen des Liners an die Kanalwandung mittels Druckluft
  • Einbringen der fahrbaren UV-Lichterkette bzw. UV-Lichterkern in den Liner durch die Packerschleuse im Startschacht
  • Hinüberziehen der Lichtquelle zum Zielschacht mittels Hilfsleine (6)

Phase 3 (Aushärtung)

Schema Schlauchlining Phase 3 (Aushärtung)
  • Starten der Lichtquelle und Aushärtung des Liners, dabei wird die Lichtquelle mit definierter Geschwindigkeit zum Startschacht zurückgezogen (7)

Phase 4 (Fertigstellung)

Phase 4 (Fertigstellung)

Nach der Abkühlung des Liners erfolgt die Entfernung der Packer, Bergung der UV-Lichtquelle und Entfernen der Innenfolie

  • Jetzt werden die Linerenden in den Schachtbereich eingebunden
  • Überprüfung der Dichtheit mittels Luft- oder Wasser
  • Öffnen der Seitenzuläufe und Einbindung mittels Hutprofilen
  • TV Inspektion der sanierten Haltung zur Qualitätssicherung (8)
  • Wiederinbetriebnahme der Haltung und des Kanalnetzes

Roboterverfahren

Kanalsanierung mit Roboterverfahren

Die Sanierung mit Roboterverfahren eignet sich besonders zur punktuellen Reparatur in Regen-, Misch- und Schmutzwasserkanälen mit einem Durchmesser von DN 150 bis DN 600.

Durch den Einsatz von verschiedenen Fräs-, Bohr- oder Injektionsköpfen ist das System sehr flexibel, schnell und überall einsetzbar.

Mit diesem System sind folgende Arbeiten möglich:

  • Ausfräsen von Wurzeleinwüchsen, einragenden Stutzen, sowie Ablagerungen.
  • Injektionen zur Abdichtung von Muffen und Ausbrüchen.
  • Reparatur von Stutzen und Abzweigen und Einbindung von Zuläufen durch Verpressen oder
  • durch den Einbau von Hutprofilen nach der Schlauchsanierung.

Hochqualifiziertes Fachpersonal erledigt und überwacht diese computergesteuerten Prozesse und erstellt für Sie eine lückenlose Prozessdokumentation.

Kurzschlauchverfahren

Das Kurzschlauchverfahren – eine Silikat-Isocyanat-Harz getränkte Glasfasermatte (ECR-Glas) –eignet sich hervorragend zur grabenlosen und punktgenauen Reparatur einzelner Schadstellen in drucklosen kreisrunden Kanälen mit Nennweiten von DN 100 bis 600, die beispielsweise durch Wurzeleinwuchs, begrenzte Risse oder auch Scherbenbildung entstanden sind.

Für die fachgerechte Reparatur wird zuerst eine Videodokumentation erstellt, um die Auslegung der Reparaturarbeiten in Art und Position bestimmen zu können. Eine entsprechend der Schadstelle angepasste Glasfasermatte wird mit dem flüssigen Harzgemisch getränkt. Der Kurzschlauch wird auf einen Blähpacker montiert und unter Kamerabeobachtung über der Schadstelle eingebaut. Die punktgenaue Positionierung wird mit Hilfe von Luftschiebestangen oder Seilwinden durchgeführt.

Ist der Packer in Position, wird er mit dem erforderlichen Druck an die Schadstelle angepresst. Nach vollständiger Aushärtung (50 bis 90 Minuten) kann der Packer entspannt und entfernt werden. Abschließend wird eine Qualitätskontrolle mit der Kanalkamera durchgeführt.

Schachtsanierung

Für undichte, beschädigte oder gerissene Schächte bieten wir die Sanierung mit Hilfe von mineralischen Mörteln, PEHD-Platten, keramischen Elementen oder GFK Elementen an. Hierbei können einzelne Schäden repariert werden oder der komplette Schacht renoviert werden, einschließlich statischer Ertüchtigung.

Abwasserschächte können u. a. mit folgenden Verfahren saniert werden:

  • mit vorgefertigten Kurzrohren,
  • GFK- oder PE-Segmenten,
  • Ortslaminaten aus ECR-Glasfasern mit ISO/NPG Polyesterharz,
  • mineralischen Beschichtungen,manuell und maschinell.

Diese Verfahren werden von Frisch & Faust angeboten, individuell abgestimmt auf die Geometrie und das Schadensbild des Schachtes und der evtl. notwendigen statischen Ertüchtigung.

Besonders die Schachtsanierung in Verbindung mit einem Lining der Kanäle im gleichen Material bringt optimale, langlebige Sanierungserfolge.

Lining-Verfahren mit Ringraum (Kurz- und Langrohr)

Beim Kurzrohrrelining werden kurze Einzelrohre in das zu sanierende Abwasserrohr von bestehenden Schächten oder einer Baugrube aus eingebracht. Der verbleibende Ringraum wird in der Regel verdämmt.

Beim Langrohrrelining wird ein PE-HD-Kunststoffrohrstrang mit Kreisquerschnitt in ein zu sanierendes Rohr eingezogen. Das Rohr wird auf der Baustelle zu einem durchgängigen Rohrstrang verschweißt. Der verbleibende Ringraum wird mit einem Dämmer verfüllt.

Beide Verfahren werden eingesetzt bei Undichtigkeiten, Korrosion, Rissen oder Ausbrüchen des Kanals. Sie können bei fast allen Querschnitten eingesetzt werden, ab DN 100 und bis zu einer Länge von 100 Metern für Kurzrohrrelining und bis zu 500 m bei Langrohrrelining. Als Rohrmaterialien eignen sich je nach Erfordernissen PE-HD, GFK oder Steinzeug.

WECO® Rohrinnendichtungen

Für die partielle Reparatur von Rohrleitungen und Kanälen sind WECO® Rohrinnendichtungen insbesondere für den begehbaren Durchmesserbereich (Ø 600 mm bis 3.500 mm), beispielsweise für die Sanierung von Muffenverbindungen eine sichere, dauerhafte und preiswerte Alternative zu einer Komplettsanierung. Sie können in Leitungsnetze für Trinkwasser, Industrie- und Abwasser sowie Gas sowohl im Druck- als auch im drucklosen Betrieb eingesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der
PBT Rohrsanierungs-, Vertriebs- und Dienstleistungsgesellschaft mbH