Relining
Das Reliningverfahren wird zur Rehabilitation von Gas- und Wasserrohrleitungen eingesetzt und ist ein grabenloses Verfahren. Das Neurohr wird in das bestehende Altrohr eingezogen und somit werden aufwändige Aufbrucharbeiten vermieden.
Beim Relining mit Ringraum wird ein verschweißter PE-Rohrstrang in die vorhandene Druckrohrleitung eingebracht, wobei der entstehende Ringraum offen bleiben kann oder verfüllt werden kann.
Wir unterscheiden zwei Reliningverfahren:
Kurzrohrrelining - das einzubringende Rohr ist kürzer als die Einziehbaugrube
Langrohrrelining - das einzubringende Rohr ist länger als die Einziehbaugrube und wird außerhalb der Baugrube zu einem Rohrstrang verschweißt und in einem Arbeitsgang eingezogen.
Beim Relining ohne Ringraum wird ein im Querschnitt reduzierter PE-Rohrstrang eingebracht und nach dem Einziehen so aufgeweitet, dass das Inlinerrohr eng an der Wandung des bestehenden Rohres anliegt (close-fit).
Es werden zwei Verfahrenstechniken unterschieden:
Reduktionstechnik - hierbei werden handelsübliche PE-Rohre auf der Baustelle vorübergehend gleichmäßig soweit im Durchmesser reduziert, dass sie ohne Beschädigung in das Altrohr eingezogen werden können.
Verformungstechnik - die zunächst kreisförmigen PE-Rohre werden werkseitig vorverformt und als Endlosware auf Rohrtrommeln gewickelt. Nach dem Einziehen in das Altrohr wird die kreisförmige Form des PE- Rohres, unter Ausnutzung des werkstoffeigenen Memory-Effekts durch Wärme und Druck, wieder hergestellt.
Anschließend erfolgt die Einbindung in das vorhandene Rohrnetz. Qualitätssicherung wird durch fachmännische Inspektion auf Reinheit und Beschädigungen vor dem Einbau auf der Baustelle sowie fachgerechte Verschweißung des Rohrstranges durch unser Fachpersonal (zertifizierte PE-Schweißer) sichergestellt. Alle Arbeiten werden entsprechend den neuesten technischen Regeln der Regelblätter von DVGW 320-1 und 2 durchgeführt.
Ansprechpartner
Rohrleitungsbau:
Dipl.-Ing. Ulrich Hannusch
Schweißfachingenieur
Telefon: (030) 476 09 50
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