Rohrrelining (Kurz- und Langrohr)
Beim Kurzrohrrelining werden kurze Einzelrohre in das zu sanierende Abwasserrohr von bestehenden Schächten oder einer Baugrube aus eingebracht. Der verbleibende Ringraum wird in der Regel verdämmt.
Beim Langrohrrelining wird ein PE-HD-Kunststoffrohrstrang mit Kreisquerschnitt in ein zu sanierendes Rohr eingezogen. Das Rohr wird auf der Baustelle zu einem durchgängigen Rohrstrang verschweißt. Der verbleibende Ringraum wird mit einem Dämmer verfüllt.
Beide Verfahren werden eingesetzt bei Undichtigkeiten, Korrosion, Rissen oder Ausbrüchen des Kanals. Sie können bei fast allen Querschnitten eingesetzt werden, ab DN 100 und bis zu einer Länge von 100 Metern für Kurzrohrrelining und bis zu 500 m bei Langrohrrelining. Als Rohrmaterialien eignen sich je nach Erfordernissen PE-HD, GFK oder Steinzeug.
